Nach langer Wahl- und Sommerpause Forumstreffen im November

Nach langer Wahl- und Sommerpause treffen sich am 05.11.2014 um 18:30 Uhr die Mitglieder des Forums Demokratie und Vielfalt.

Themen werden sein:

Rückblick und Austausch über das vergangene halbe Jahr in Brandis und Umgebung
Aktivitäten des Forums u.a. Teilnahme Statuskonferenz LAP in Borna, Wettbewerbsteilnahme
allgemeine Diskussion
Planung der Forumsarbeit.

 

Hinweis auf  die Hausordnung -(auszugsweise)
Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.

Markus Bergforth nimmt an Statuskonferenz des LAP teil!

Am gestrigen Tag fand in Borna die Statuskonferenz des Lokalen Aktionsplan im Landkreis Leipzig statt.

Nach der Begrüßung durch Landrat Dr. Gey, Impulsreferaten, Themenspots fand zum Abschluss der Konferenz eine Fishbowl-Diskussion statt. Unter der Moderation von Stephan Meister diskutierten Oberbürgermeister Jörg Röglin, Amtsleiter Klaus-Thomas Kirstenpfad, Geschäftsführer Matthias Heinz sowie Sandra Münch von Bon Courage e.V. und Markus Bergforth vom Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt aus Brandis.

Dabei ging es vornehmlich um die Frage, wie die Perspektiven auf die Wirkung und Entwicklungen im Zuge des Lokalen Aktionsplans im Landkreis Leipzig aus dem Blickwinkel der verschiedenen Akteure sind.

Dabei sah Bergforth eine ingesamt positive Wirkung und auch Perspektiven für die den Lokalen Aktionsplan, aber auch für die Aktuere vor Ort, gerade bei den Einzelprojekten bzw. den Gruppen vor Ort.

„Auch wenn viellicht in Zukunft auch andere Themen im Fokus stehen werden, so ist die Arbeit von Vereinen oder Gruppen in den einzelnen Gemeinden wichtig und richtigt. Dabei ist die Unterstüzung durch den Lokalen Aktionsplan unabdingbar“, so Bergforth am Rande der Konferenz.

Mobile Beratung in Sachsen stehen vor dem Aus!

Forum für Demokratie und Vielfalt sieht seine Arbeit in Gefahr!

Nach dem unsäglichen Überfall von Neonazis auf das Fußballspiel des FSV 1921 Brandis e.V. gegen Roter Stern Leipzig waren es die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Mobilen Beratung des Kulturbüro Sachsen e.V., die den Ausschuss des Stadtrates Brandis tatkräftig unterstützt haben. Der Überfall konnte nur mit Hilfe des Beratungsteams aufgearbeitet werden. Aus dem Ausschuss heraus wurde das Forum für Demokratie und Vielfalt gegründet.

Das Forum steht heute für

  •     den Willen der demokratischen Kräfte in Brandis, dass menschenverachtende Gedanken und Handlungen in Brandis nicht geduldet werden.
  •     den Willen, einer Normalisierung und zunehmender Akzeptanz rechtsextremer Überzeugungen in Gesellschaft entgegenzuwirken.
  •     die Aufgabe mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Brandis Aufklärungsarbeit zu leisten.
  •     gewaltfreies, kreatives und öffentlich wirksames Agieren.

Im Mai 2012 hat „Brandis Hass und Gewalt in die Tonne gefegt“. Es wurden im Stadtgebiet extremistische Aufkleber und demokratiefeindliche Schmierereien entfernt. Im September und Oktober des gleichen Jahres konnte die Bühne im Park neu gestaltet werden. Zuvor wurde in einem Kunstwettbewerb für Jugendliche mit dem Motto „Gemeinschaft“ der Entwurf gefunden, den Künstler und Jugendliche an der Bühne umgesetzt haben.

Mit der Podiumsdiskussion „Moderne Nazis – eine tickende Zeitbombe“ Ende Mai 2013 konnte erstmals eine Veranstaltung angeboten werden, in der sich über 50 Brandiser Bürger und Bürgerrinnen über Neonazis in der heutigen Gesellschaft informieren konnten. In dieser Veranstaltung war ein hoher Diskussionsbedarf erkennbar. Daher plant das Forum für Ende November 2013 eine Diskussionsveranstaltung, um die begonnene Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus in Brandis fortzuführen.

All diese Aktionen und Veranstaltungen bedeuten aber auch immer für die Mitglieder des Forums sich ständig neu mit den Themen Demokratie, Menschenfreundlichkeit, Neonazismus und Rechtsextremismus auseinander zu setzen. Dabei sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des mobilen Beratungsteams des Kulturbüro Sachsen e.V. eine große Hilfe und Stütze. Sie stehen jederzeit mit Rat und Tat, mit Informationen und Hinweisen zur Verfügung. Sie helfen dem Forum bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Aktionen. In den letzten zwei Jahren hat sich das Beratungsteam als verlässlicher und professioneller Begleiter des Forums erwiesen. Ohne das Beratungsteam wäre die heutige Entwicklung des Forums nicht möglich gewesen.

Das drohende Aus für die Arbeit der Mobilen Beratungsteams gegen Rechts in Sachsen des Kulturbüros Sachsen e.V. aufgrund der fehlenden Kofinanzierung durch den Freistaat Sachsen ist für das Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt schlichtweg eine Katastrophe. Sollte die Arbeit der Beratungsteams in 2014 nicht fortgeführt werden, fehlt uns der professionelle Ansprechpartner. Damit ist die Fortführung unserer demokratischen Arbeit in unser Stadt massiv bedroht.

Für das
Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt
Markus Bergforth
Sprecher des Forums

Brandiser Stadtpark soll belebt werden!

Auf seiner letzten Sitzung am 24. September 2013 hat der Brandiser Stadtrat beschlossen, dass eine Zuwendung an die Stadt Brandis über 50.000€ als Initialsumme für die Gestaltung des Brandiser Stadtparks verwendet werden soll. Das Forum für Demokratie und Vielfalt begrüsst es sehr, dass der Brandiser Stadtpark derart stark in den Fokus des Bürgermeisters, der Verwaltung und des Stadtrates gerückt ist.
Die Bühne im Park wurde im Rahmen eines Kunstwettbewerbes von Kindern und Jugendlichen gestaltet. Leider ist der Untergrund des Graffities in einem so schlechten Zustand, dass sich bereits Teile des Putzes von der Mauer gelöst haben. Bisher konnte keine befriedigende Lösung für dieses Problem gefunden werden.
Die Mitglieder des Forums hoffen, dass mit der Gestaltung des Parkes auch die Bühne mit einbezogen wird. Das Forum hofft sehr, dass die Bühne und das Graffitie erhalten werden können. Die Bühne ist ein Teil des Parks und von großer gestalterischer Bedeutung für den Park. Zudem unterstützt die Bühne die Wiederbelebung des Parks.

Podiumsdiskussion „Moderne Nazis – eine tickende Zeitbombe“ kann nur der Anfang sein

Das Forum für Demokratie und Vielfalt hat zur ersten Podiumsdiskussion zu dem Thema „Moderne Nazis – eine tickende Zeitbombe“ eingeladen und fast 50 Brandiser und Brandiserinnen sowie auswärtige Gäste sind dieser Einladung gefolgt.

Für das Podium konnten Frau Kerstin Köditz, Mitglied des sächsischen Landtages und Mitglied im sog. NSU-Ausschuss, Frau Berit Lahm von der Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention der Stadt Leipzig und Herr Polizeioberrat Frank Gurke, Leiter des Polizeireviers Grimma (in Vertretung für Herrn Polizeipräsident Bernd Merbitz, der dienstlich verhindert war) gewonnen werden. Herr Andreas Fest vom Kulturbüro Sachsen e.V moderierte die Veranstaltung.

Mit dem Motto der Veranstaltung „Wir lassen Brandis nicht in Dunkeln stehen“ lag die Messlatte sehr hoch. Doch alle drei Referenten haben uns in Brandis ein Licht aufgehen lassen. Es wurde sehr deutlich, dass Neonazis nicht mehr nur durch Bomberjacke, Springerstiefel und Glatze erkennbar sind.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde ein Video mit einem Zusammenschnitt von Filmbeiträgen gezeigt, die Neonazis selbst ins Netz gestellt haben. So marschierten Mitglieder der Jungen Nationaldemokraten mit einem Plakat und der Aufschrift „Zukunft gestalten, statt Probleme verwalten“ in einem Festumzug in Trebsen mit. Und gerade dieser harmlose Spruch zeigt, wie subtil die Rechte Szene in unsere demokratische Gesellschaft eindringen will. Herr Gurke erklärte: „Man bemüht sich einen zivilen, demokratischen Anstrich zu bekommen“. In Schulen und Kindergärten helfen offensichtliche Anhänger der NPD gerne bei Festen mit. Sie zeigen dabei offen ihre rechte Gesinnung, auch in Brandis. Weiterhin zeigte Herr Gurke auf, dass in Sachsen politisch motivierte Kriminalität überwiegend dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet werden muss (in 2012 von 132 Straftaten 90%).

Frau Berit Lahm verdeutliche sehr anschaulich, welche Symbole und Logos Neonazis benutzen. Dabei sind diese nicht immer als solche erkennbar und nicht alle verboten. Daher heißt es auch hier: genau hinschauen und den Wolf im Schafspelz erkennen.

Frau Köditz, deren Büro in der Vergangenheit mit rechtsextremen Parolen beschmiert worden ist, rief dazu auf, jegliche Straftat auch zur Anzeige zu bringen. Dazu gehört auch das Zeigen von verbotenen Symbolen oder Schmierereien an Wänden. Aufkleber an Straßenschildern und Laternenmasten müssen entfernt werden, da diese sonst für die Szene ein Zeichen dafür sind, dass man sie in dieser Stadt toleriert und sie hier frei agieren können. Das Forum hat im Mai 2012 zusammen mit engagierten Bürgern bereits zu Schabern gegriffen, um diese zu entfernen. Schon damals waren die Mitglieder des Forums und die Bürger erschrocken, wie viele Aufkleber in Brandis angebracht worden sind.

Damit begegnen uns rechtsextreme Einstellungen und Verhaltensweisen nicht nur am Rande der Gesellschaft.

Diese Podiumsdiskussion kann nur der Anfang einer notwendigen Auseinandersetzung mit dem menschenverachtenden Gedankengut der rechtsextremen Szene sein. Dies muss und wird auch in Brandis nötig sein. Die Veranstaltung ließ noch einige Fragen und Punkte offen. Und genaue dies ist die selbstgestellte Aufgabe des Forums. Wir wollen mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Brandis Aufklärungsarbeit leisten. Wir wirken einer Normalisierung und zunehmender Akzeptanz rechtsextremer Überzeugungen in unserer Gesellschaft und in Brandis entgegen. Das Forum repräsentiert den Willen aller demokratischen Kräfte in Brandis, dass genau diese menschenverachtenden Gedanken und Handlungen in unserer Stadt nicht geduldet werden. Jeder der dazu beitragen will, ist herzlich willkommen. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig. Die nächsten Termine finden Sie auf www.brandiser-forum.de.
Das Forum für Demokratie und Vielfalt dankt der Stadt Brandis und dem Lokalen Aktionsplan im Landkreis Leipzig für die Unterstützung.

Für das Forum
Markus Bergforth
Sprecher des Forums

Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Tolerenz

Forum unterstützt Filmveranstaltung in der Mittelschule

Plakat zur Veranstaltung Tag und Nacht der ToleranzDas Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Inneren am 16. April 2013 den Tag und die Nacht der Toleranz. Das Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt unterstützt die Filmveranstaltung der Schulsozialarbeiter Katrin Straßburger, Peggy Weinmann und Jan Hochheim. In der Mittelschule wird um 14:30 Uhr der Spielfilm „Leroy“ gezeigt. In diesem Film geht es um eine Beziehung zwischen zwei Jugendlichen mit unterschiedlicher Hautfarbe. Leroy ist intelligent, spielt Cello und ist schwarz. Als er sich in die blonde Eva verliebt, wird seine Hautfarbe zum Problem, denn der Vater von Eva ist Politiker einer rechtsgerichteten Partei und ihre Brüder sind ausgemachte Neonazis.

Im Schülercafé der Mittelschule gibt es im Anschluss noch ein kulinarisch vielfältiges Essen.

Das Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt und die Schulsozialarbeiter der Mittelschule und des Gymnasium in Brandis sind damit Teil eines Aktionstages, der in vielen Orten in der gesamten Bundesrepublik in Deutschland stattfindet. Wir zeigen damit, dass wir aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung vorgehen. Kindern und Jugendlichen diese Haltung zu vermitteln, sie vorzuleben, ist unser Anliegen.

Der Wolf im Schafspelz

Oder wie die NPD in Zukunft auftreten will!

Wer heute noch glaubt, dass man die Nazis der heutigen Zeit an Haarschnitt, Kleidung und Schuhe erkennen kann, der sollte sich mit dieser Meldung des sächsischen Verfassungsschutzes vom 14.03.2013 auseinandersetzen. Der Verfassungsschutz teilt darin mit, dass die Parteiführung der NPD für den 23. März 2013 einen so genannten „1. Sozialen Tag“ angekündigt hat und die Partei NPD-Mitglieder und Anhänger zu „sozialen und karitativen Aktivitäten vor Ort“ aufruft.

Dabei sollen die Parteimitglieder durch ihren Einsatz „für unsere Heimat und Mitbürger“ in der Öffentlichkeit das „wahre Wesen der Nationaldemokraten“ sichtbar machen. Die Parteiführung rät den Mitgliedern nicht unmittelbar als NPD aufzutreten, denn bei städtischen und kirchliche Einrichtungen müssten sonst die NPD-Mitglieder mit Ablehnung rechnen. Hingegen kann man beim Frühjahrsputz von Grünflächen und Spielplätzen seine braune Gesinnung offen zeigen. Auch gibt der Vorstand seinen Mitgliedern vor Ort gleich Beispiele an die Hand, wie sich diese in das Gemeinwesen einbringen könnten. Dazu gehören Sach- oder Geldspenden für soziale Einrichtungen wie die Tafeln, Tauschbörsen für Kinderbekleidung und Spielzeug, Essensausgaben, Kinderfeste und vieles mehr. Auch könnten Fußbälle gesponsert werden. Neben der Dokumentation dieser Aktivitäten fordert der Parteivorstand dazu auf, die örtlichen Medien zwingend über diese Aktivitäten zu informieren. Auch sollen Kandidaten der NPD in den Pressemitteilungen zu Wort kommen.

Damit will die NPD, so führt der Verfassungsschutz aus, „soziale Kompetenz“ demonstrieren. Auch in der Rolle der „Kümmerer“ gefällt sich die Partei. So hofft die NPD auf eine erhöhte Akzeptanz in der Bevölkerung und letztlich auf mehr Wählerstimmen bei den nächsten Wahlen.

Das Forum für Demokratie und Vielfalt plant eine Veranstaltung zu dem Thema „Moderne Nazis“ und wird damit das verlogene Engagement der NPD entlarven.

Forum nimmt wieder Fahrt auf!

Erste Arbeitstreffen in diesem Jahr verliefen sehr konstruktiv

Im Februar 2013 trafen sich die Mitglieder des Forums zum ersten Arbeitstreffen in diesem Jahr. Dabei wurde auch das letzte Jahr ausgewertet. Das Jahr 2012 wurde insgesamt als positiver Auftakt für die Arbeit des Forums für Demokratie und Vielfalt gesehen. Die Aktion „Brandis fegt Hass und Gewalt in die Tonne“, mit der das Forum die Brandiser dazu aufgerufen hatte, menschenverachtende Aufkleber und Parolen aus dem Stadtbild von Brandis zu entfernen, wurde genauso als großen Erfolg gewertet, wie der Kunstwettbewerb zum Thema „Gemeinschaft“. Bei dieser Aktion wurde mit der Gestaltung der Bühne im Stadtpark von Brandis durch Kinder und Jugendliche das Motto „Die lebendige demokratische Bürgergesellschaft des Landkreises Leipzig beteiligt sich aktiv am politischen und gesellschaftlichen Leben.“ in hervorragender Weise umgesetzt. An diesen erfolgreichen Aktionen will das Forum auch in 2013 anknüpfen.

Es wurde in der letzten Sitzung die neue Arbeitskonzeption des Forums festgelegt. Bekanntlich wurde das Forum im Herbst 2011 aus dem ehemaligen Sonderausschuss des Stadtrates Brandis heraus zusammen mit interessierten Bürgern gegründet. Bis zur letzten Sitzung wurde das Forum durch die Stadtverwaltung organisiert und auch geführt. Nun steht das Forum auf „eigenen Beinen“. Die Treffen werden selbst organisiert, die Arbeitsschwerpunkte werden festgelegt sowie Veranstaltungen und Aktionen geplant. Die Stadtverwaltung Brandis unterstützt weiterhin das Forum, in dem diese organisatorische Aufgaben übernimmt. Jedoch greift die Verwaltung nicht mehr in die inhaltliche Arbeit ein. Doch ohne Rückhalt des Stadtrates und des Bürgermeisters wird es schwierig. Daher wünschen sich die Mitglieder des Forums, dass der Stadtrat sich auf einer der nächsten Sitzung zur Arbeit des Forums in Form eines Stadtratsbeschlusses bekennt. Dieser Wunsch ist getragen von dem Gedanken, dass das Forum die Arbeit des damaligen Ausschusses fortführt.

Es gibt weiterhin keinen Vorsitzenden oder ähnliches im Forum. Die Erstellung der Tagesordnung und Einladung, die Moderation der Treffen erfolgt durch Mitglieder des Forums. Jeder kann diese Aufgabe übernehmen. In diesem Sinne verhält sich das Forum höchst demokratisch. Alle Entscheidungen werden den anwesenden Mitgliedern des Forums zur Abstimmung vorgelegt.

Das Forum hat sich nochmals zur parteipolitischen Neutralität bekannt. „Wir sind mit allem Nachdruck politisch. Aber wir wollen und werden keine parteipolitischen Interessen vertreten“, so der Sprecher des Forums Markus Bergforth. „Wir zeigen vielmehr, dass wir mit beiden Beinen auf dem Grundgesetz stehen und in Brandis kein Raum für Extremismus und Gewalt ist!“

Auf der Sitzung im März 2013 wurde die Vorbereitung von zwei Veranstaltungen beschlossen. Am dem bundesweiten Aktionstag für Toleranz und Demokratie am 16.04.2013 möchte sich das Forum mit einer Veranstaltung beteiligen. Für den 29.05.2013 ist eine Podiumsdiskussion geplant, die sich mit dem Thema „Moderne Nazis“ auseinander setzen wird.

Einweihung der Bühne war schon ein kleines Volksfest!

Forum freut sich über soviel Zuspruch

Mit 150 Zuschauern bei schönstem Wetter war die Einweihung der neuen Bühne im Stadtpark Brandis ausgesprochen gut besucht. Besonders freut Markus Bergforth, Pressesprecher des Forums, dass von Jung bis Alt, von Klein bis Groß, viele den Weg an einem Nachmittag in der Woche den Weg in den Park gefunden haben.

Nach einem musikalischen Auftak wurden die Jugendlichen mit einer Urkunde geehrt, die den beiden Künstlern bei der Umsetzung des Siegerentwurfs geholfen haben. Ohne diese fleißigen Hände hätte der Entwurf in nicht so kurzer Zeit umgesetzt werden können. Anschließend erhielten alle Entwurfsverfasser eine Urkunde und danach wurden die Urkunden an die Künstler überreicht, die die ersten drei Plätze belegen konnten. Die ausgelobten Geldpreise wurden von Bügermeister Dietze überreicht.

Nach den Worten wurde dann die Bühne durch die Musiker so richtig eingeweiht. Dies Bands „The „Fowes“ und „Flame of Earth“, das Jugendblasorchester aus Brandis und eine Akrobatik-Show begeisterten die Zuschauer. Auch wurde die musikalische Untermalung für viele Gespräche und Austausch genutzt.

An dieser Stelle sei nochmals den Schulsozialarbeitern, dem Verein Kindervereinigung Leipzig e.V., dem Lokalen Aktionsplan des Landkreises Leipzig, dem Kulturbüro Sachsen und der Stadt Brandis für die, auch finanzielle, Unterstützung gedankt. Ohne diese Unterstützung hätte die Bühne nicht umgestaltet werden können.

Weitere Fotos finden Sie hier.