Brandiser Forum stellt sich neu auf!

Auf der heutigen Sitzung des Brandiser Forums für Demokratie und Vielfalt wurde Leona Köhler-Wolter einstimmig zur neuen Sprecherin gewählt. Markus Bergforth, der seit Gründung des Forums im November 2011 diese Funktion inne hatte, hat sich nicht mehr zu Wiederwahl gestellt.

„Mit einer großen Träne im Auge habe ich mich entschlossen nicht mehr für das Amt des Sprechers zu kandidieren. In den letzten Jahren haben wir gemeinsam als Forum eine sehr gute Entwicklung genommen. Die Findungsphase endete in einer Leitbilddiskussion. Mit vielen verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen haben wir die Brandiser Stadtgesellschaft informiert und mit ihr diskutiert. Auf das Erreichte können wir wirklich stolz sein.;“ so Bergforth einleitend.

Und weiter: „Als Ortschafts- und Stadtrat trage ich ehrenamtlich Verantwortung, wie auch in meinen parteipolitischen Ämtern. Daher freue ich mich sehr, dass Frau Köhler-Wolter heute zur Sprecherin gewählt worden ist. 

Mit ihr werden, dass hat die heutige Sitzung schon gezeigt, neue Impulse gesetzt, aber auch z.B. das Format „Brandiser Gespräche“ neu aufgelegt. Daher verabschiede ich aus der Position des Sprechers mich auch mit einem lachenden Auge. Ich bleibe dem Forum weiterhin sehr verbunden und werde mich auch in Zukunft einbringen.“

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen der anwesenden Bürgerinnen und Bürger und über meine Wahl zur Sprecherin des Forums. Markus Bergforth hat das Forum geprägt, er war viele Jahre das Gesicht des Forums. 

Daher sind wir ihm zu großem Dank für seine Arbeit verpflichtet, die er in all diesen Jahren geleistet hat. Auf diesen Grundstein kann ich aufbauen und das Forum weiterentwickeln. Dies kann aber nur gelingen, wenn sich alle wie bisher so engagiert einbringen und mitwirken. Ich lade interessierte Bürger und Bürgerinnen von Brandis ein, sich zu beteiligen.“; so Leona Köhler-Wolter kurz nach ihrer Wahl.

Die Mitglieder des Forums haben sich für das zweite Halbjahr einen ambitionierten Arbeitsplan vorgenommen. Zur Interkulturellen Woche Ende September / Anfang Oktober soll wieder ein Fest in der Musikarche gefeiert werden. Erste Überlegungen zu den Brandiser Gesprächen hat es genauso gegeben, wie zu einem Workshop oder Ausstellungen mit begleitenden Veranstaltungen.

Forumssprecher Markus Bergforth spricht beim 17. Gedenkmarsch in Wurzen

Am 08. Mai 2016 jährt sich das Ende der Nazidiktatur und der 2. Weltkrieg zum 71. Mal.

Bereits zum 17. Mal wird im Muldental an die Todesmärsche der Häftlinge aus den Todeslagern gedacht. In den letzten Kriegstagen versuchten  SS und Gestapo ihre Greultaten zu vertuschen, in dem sie die Überlebenden aus den Lagern auf sinnlosen Märschen durch Leipzig und das Umland hetzten.

Markus Bergforth, Sprecher und Moderator des Brandiser Forums für Demokratie und Vielfalt, wird in diesem Jahr auf der abschließenden Gedenkstation  auf dem Wurzen Friedhof sprechen.

Wenn Sie an dem Gedenkmarsch – auch auf einzelnen Abschnitten – teilnehmen möchten (weitere Informationen erhalten Sie hier):

Gedenkmarsch im Muldental

Borsdorf
Heimatmuseum
Leipziger Straße
9:00 Begrüßung und Gedenkworte durch Bürgermeister Ludwig Martin
Gerichshain
Parkplatz/ Gasthof
10:00 Begrüßung und Gedenken mit dem Evang.-luth. Kirchenchor
Machern
Parkplatz an der B6
11:00

 

Geleitworte

Abfahrt (Kleinbus) nach Bennewitz ab Lindenallee (11:30)

Bennewitz
Eckl´s Pizzeria
11:45 Pause und Imbiss
Bennewitz
Gedenkstein am Jugendhaus
12:30 Geleitworte durch Bernd Laqua (Bürgermeister) und Dr. med. Hans-Thomas Schmidt (Altenbach)
Wurzen
Friedhof
Dresdener Straße
14:00 Gedenken mit Markus Bergforth (Forum für Demokratie und Vielfalt Brandis) und Oberbürgermeister Jörg Röglin
Musik. Begleitung durch den Posaunenchor der Evang.-luth. Kirchgemeinde
(Ende ca. 14:30)
In Bennewitz findet bereits 12:15 Uhr auf dem Friedhof am Grab der drei dort bestatteten polnischen Häftlinge durch die Gemeindeverwaltung ein kleines Gedenken statt.

Netzwerk der Flüchtlingshilfe beschließt Vereinsgründung

Wer hätte je damit gerechnet?

Aus der  Veranstaltung „Mein Nachbar ist Asylbewerber“ des Brandiser Forums für Demokratie und Vielfalt im Mai 2015 mit Staatsministerin Petra Köpping entwickelte sich das Netzwerk der Brandiser Flüchtlingshilfe. In der Gesprächsreihe „Brandiser Gespräche“ informierte das Forum die Brandiser in dieser Veranstaltung über die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen und wie diese in die Gesellschaft integriert werden können.

Erst waren es einige wenige, heute sind über 45 Brandiser Bürger, die sich aktiv in die Flüchtlingshilfe einbringen. Auf der letzten Sitzung des Netzwerkes sprachen sich die Anwesenden für eine Vereinsgründung aus.  Damit wird aus der Initiative des Brandiser Forums ein selbständiger Verein.

Markus Bergforth, Sprecher des Forums, sagt dazu: “ Es freut mich sehr, dass das Forum hier den Grundstein für eine aktive Flüchtlingshilfe in Brandis legen konnte. Es freut mich besonders, dass so viele Brandiser sich aktiv beteiligen. Dies zeigt, dass sich Brandiser aktiv der Aufgabe und der Verantwortung stellen, Menschen in Not zu helfen, sie aber auch langfristig in die Stadtgesellschaft integrieren.“

Die Gründung soll im Rahmen der nächsten Sitzung am 30.11.2015 erfolgen.

Häschen, der kleine Prinz und Aldo im Leberkäseland

Kinderohren lauschen gespannt der Geschichte über ein Häschen und eine Rübe und wie wichtig und bereichernd für jeden Einzelnen Hilfsbereitschaft sein kann. Auf dem Gang erzählt man sich noch vom Puppenspiel „Der kleine Prinz“, welches gerade zu Ende ging. Aus dem Nachbarraum drängen Straßenbahngeräusche und peruanische Klänge, welche die Neugier auf die Dokumentation „Hier bin ich zu Hause – von Peru nach Leipzig“ wecken. Über einen Mann aus dem südamerikanischen Lima, welcher 1980 nach Deutschland kam und nun bereits seit 15 Jahren bei den Leipziger Verkehrsbetrieben arbeitet. „Poco a Poco“ Schritt für Schritt – sein Lebensmotto. Aldo B. Castillo-Ledesma persönlich lässt teilhaben an seiner Liebe zur Musik und überzeugt mit seiner Offenheit, seiner Lebenserfahrung und seiner beeindruckenden Dankbarkeit, Straßenbahnen durch Leipzig lenken zu dürfen.

Aber den Besucher der Musikarche erwartete am Samstag den 03. Oktober 2015 in sehr entspannter Atmosphäre noch mehr. Das Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt hatte unter dem Motto „Brandis – Vielfalt gewinnt“ im Rahmen der 5. bundesweiten Interkulturellen Woche eingeladen,  sich einmal wieder vorlesen zu lassen, zu diskutieren, zu schlemmen, Filme zu schauen und Musik zu machen. Neben weiteren Bilderbuchgeschichten von Frau Zehrfeld vom „Leseladen“ im Kindererzähltheater gab es die Möglichkeit, Töne einem Didgeridoo zu entlocken oder einen gemeinsamen Rhythmus auf afrikanischen Djemben zu schlagen. Nach einer Stärkung mit polnischen Spezialitäten des Restaurant „Poniatowski“ und hausgebackenen Kuchens der 11. Klassen des Brandiser Gymnasiums konnte Lale Akgüns „Tanta Semra im Leberkäseland“, gelesen von Ulrich Gäbel, gelauscht werden. Am Abend wurde es mit dem Film „Monsieur Claude und seine Töchter“ noch einmal anstrengend für die Lachmuskeln.

Das Forum für Demokratie und Vielfalt ist damit seinem Ziel, Brandis weltoffener, toleranter und vielfältiger zu gestalten, wieder ein kleines Stück näher gekommen.

Poco a Poco

Erste Unterstützung durch die Brandiser gesucht!

Viele neue Mitstreiter kamen heute zu der heutigen Sitzung des Netzwerkes der Flüchtlingshilfe unter dem Dach des Brandiser Forums für Demokratie und Vielfalt. Dabei wurden auch schon konkret die ersten Projekte für die zukünftige Sammelunterkunft in Beucha angeschoben. Einhellig waren alle der Ansicht, dass der Erwerb der deutschen Sprache der Grundstein für eine gelungene Integration ist. Daher sucht das Netzwerk bereits jetzt Sprachmittler für Deutsch, die ehrenamtlich Sprachunterricht erteilen möchten.

Das Netzwerk sucht jetzt schon Dolmetscher, die arabisch sprechen. Gerade in der Anfangszeit wird dies die Kommunikation erheblich vereinfachen.

Auch wenn schon viele, die helfen möchten, den Weg zum Netzwerk gefunden haben, so werden sicherlich in den nächsten Wochen und Monaten viele Hände gebraucht. Daher sind neue Mitstreiter im Netzwerk herzlich willkommen.

Bitte wenden Sie sich unter markus.bergforth@brandiser-forum.de an das Netzwerk. Hier erhalten Sie alle weitere Informationen.

Brandis will helfen!

Schon während der heutigen Einwohnerversammlung sind viele Menschen auf Mitglieder des Brandiser Forums zugegangen, um sich nach Möglichkeiten der Mitwirkung im Flüchtlingsnetzwerk von Brandis zu erkundigen. 

Seit Mai diesen Jahres, direkt nach der Informationsveranstaltung mit Staatsministerin Petra Köpping, haben sich die ersten Mitbürger im Netzwerk gefunden. Seit dieser Zeit wurden Strukturen aufgebaut und viele verschiedene Themen rund um Flüchtlingshilfe und Integration bearbeitet, Kontakte zu Flüchtlingssozialarbeiter geknüpft oder auch zu anderen Netzwerken im Landkreis. Das Patenschaftsprogramm zur Betreuung wird bereits umgesetzt.

Nun gilt es gemeinsam mit der Brandiser Bevölkerung auch die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Integration der zukünftigen Bewohner der Sammelunterkunft in Beucha zu schaffen. 

Dazu wird das Flüchtlingsnetzwerk auch gezielt Sachspenden sammeln. So soll erreicht werden, dass die gesammelten Sachspenden auch tatsächlich gebraucht werden. Sobald es konkrete Bedarfe gibt, wird das Flüchtlingsnetzwerk diese Listen veröffentlichen.

Doch neben Sachspenden werden ehrenamtliche Helfer für viele Bereiche benötigt. Unterstützen Sie uns bei der Vermittlung der deutschen Sprache. Die gemeinsame Sprache ist der Grundstein, der Integration erst ermöglicht. Spielen Sie mit Kindern oder mit den Erwachsenen Fußball. Lernen Sie auf diesem Wege andere Kulturen und Menschen kennen. 

Wer Interesse an einer Mitwirkung im Brandiser Flüchtingsnetzwerk hat, möge sich bitte unter markus.bergforth@brandiser-forum.de melden.

Erste Veranstaltung „Brandiser Gespräche“ war ein voller Erfolg!

Zu einer Diskussion zum Thema Asylbewerber in Brandis hatte vergangenen Donnerstag das Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt in den Kirchgemeindesaal eingeladen.

Forums-Sprecher Markus Bergforth stellte fest, dass sich auch Brandis einer Aufnahme von Asylbewerbern stellen müsse. Mehr als 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger hörten dabei von Petra Köpping (SPD), Sächsische Staatsministerin für Integration, dass eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Sachsen, dem Landkreis Leipzig und damit auch in Brandis angestrebt werde. Sachsen erwartet laut ihrer Aussage in diesem Jahr rund 20.000 Asylbewerber. Das sind fast doppelt so viele wie 2014. Nach dem so genannten Königsteiner Schlüssel werden die Asylbewerber in Deutschland verteilt. Demnach kommen in diesem Jahr 5,1 Prozent der Menschen nach Sachsen. 21,2 Prozent muss beispielsweise Nordrhein-Westfalen aufnehmen. In den Erstaufnahmeeinrichtungen sollen die Ankömmlinge höchstens drei Monate bleiben, dann werden sie dezentral in der Region untergebracht.

Bürgermeister Arno Jesse: „Brandis müsste nach einem vereinbarten Schlüssel 72 Asylbewerber unterbringen.“ Der Schlüssel für Integration sei die dezentrale Unterbringung. Denn ein engerer Kontakt entstehe automatisch, wenn man sich im Sportverein oder beim Einkaufen treffe. Allerdings stehen in der Kommune keine Wohnungen in Größenordnungen leer. Bereits jetzt ist es unabhängig von der Flüchtlingsunterbringung laut Arno Jesse schwierig, die normale Nachfrage an Wohnungen zu befriedigen. Trotz dieser Umstände wirbt auch Ministerin Köpping für eine dezentrale Unterbringung: „Probleme entstehen eher in Massenunterkünften, wo die Leute auf engstem Raum zusammenleben, den ganzen Tag keine Beschäftigung finden. Dort hingegen, wo Flüchtlinge vor Ort integriert werden, funktioniert das Zusammenleben gut.“ Noch während der Diskussionsrunde, die von Pfarrer Dr. Ulrich Seidel moderiert wurde, boten sich zwei Hauseigentümer an, Wohnungen für Asylsuchende zur Verfügung zu stellen. Das Forum will dabei eine Plattform bieten, um ein Netzwerk für die soziale Betreuung der Flüchtlinge zu knüpfen.

Brandiser Gespräche Lassen Sie uns reden

Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Brandis,
wir, die Mitglieder des Brandiser Forums, dürfen Ihnen heute eine neue Veranstaltungsreihe in und für Brandis vorstellen. Unter dem Titel „Brandsier Gespräche – Lassen Sie uns reden!“ möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir möchten mit Ihnen über aktuelle Themen in und für Brandis diskutieren. Im Landkreis Leipzig leben zur Zeit 1.064 Asylbewerber und es wird in diesem Jahr mit weiteren 1.000 Menschen gerechnet, die hier Zuflucht suchen. Mehr als die Hälfte davon lebt in Wohnungen und sind damit dezentral untergebracht. Unter diesen 584 Menschen sind 191 Kinder. Die Integration der Flüchtlinge ist eine Aufgabe alle Städte und Gemeinden im Landkreis Leipzig und damit auch die der Stadt Brandis. Wie stellen wir uns dieser Aufgabe? Diskutieren Sie unter der Moderation von Pfarrer Seidel mit:

  • Petra Köpping, MdL und Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
  • Markus Bergforth, Sprecher des Brandiser Forums
  • Antje Busch-Sandmann Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Brandis,
  • Arno Jesse, Bürgermeister
  • Hans Ross, stellvertretender Bürgermeister
  • Ulrich Gäbel, Ortsvorsteher Brandis
  • Wolfgang Drescher, Ortsvorsteher Beucha

 

Brandiser Forum unterstützt Aufruf „Willkommen in Leipzig“

Das Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt hat sich in seiner gestrigen Sitzung auf die volle Unterstützung zum Leipziger Aufruf  „Willkommen in Leipzig – eine weltoffene Stadt der Vielfalt“ für den 12.01.2015 geeinigt und entschieden, einen Bus zur Fahrt am Montag nach Leipzig zur Verfügung  zu stellen.

Wie der Presse zu entnehmen ist, unterstützen die Mehrzahl der Bürgermeister unserer Region den Aufruf „Willkommen in Leipzig – eine weltoffene Stadt der Vielfalt“ und werden selbst aktiv an der Demonstration teilnehmen. Auch Mitglieder des Forums werden an der Demonstration teilnehmen.

Der Bus wird um 16.00 Uhr vom Brandiser Markt/Rathaus nach Leipzig starten. Für all diejenigen, die also nicht die Möglichkeit haben, eigenständig nach Leipzig zu fahren oder dies nicht wollen, besteht also die Möglichkeit zur Mitnahme. Zur weiteren Organisation wird um Anmeldung im Büro des Bürgermeisters unter der Telefonnummer 034292/655-0 oder per mail an verwaltung@stadt-brandis.de gebeten.

 

Aufruf zum 12. Januar 2015

Willkommen in Leipzig – eine weltoffene Stadt der Vielfalt

Wir treten ein
für das Grundrecht auf Asyl
für eine menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen
für eine Willkommenskultur für Einwanderer
für religiöse und weltanschauliche Vielfalt
für die Achtung unterschiedlicher Lebensentwürfe
für eine demokratische Streitkultur
für Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger an der gesellschaftlichen Entwicklung
Demokratie kann nur von allen Bürgerinnen und Bürgern verantwortet und gestaltet werden.

Montag, 12. Januar 2015
17.00 Uhr Friedensgebet in der Nikolaikirche
17.45 Uhr Sternmarsch zum Waldplatz
18.30 Uhr Kundgebung

Zu den Erstunterzeichner/innen gehören u.a.
Oberbürgermeister Burkhard Jung – 1. Bürgermeister Andreas Müller – Bürgermeister Uwe Albrecht – Bürgermeister Torsten Bonew – Bürgermeisterin Dorothee Dubrau – Bürgermeister Michael Faber – Bürgermeister Thomas Fabian – Bürgermeister Heiko Rosenthal – Stojan Gugutschkow, Integrationsbeauftragter der Stadt Leipzig – Superintendent Martin Henker – Propst Lothar Vierhock – Küf Kaufmann, Vorsitzender der Israeltischen Religionsgemeinde – Präsident der IHK Leipzig Wolfgang Topf – Bernd Günther, DGB Leipzig-Nordsachsen – Thomaskantor Georg Christoph Biller – Universitätsmusikdirektor David Timm – Sänger Sebastian Krumbiegel – Intendant Enrico Lübbe – Die Hochschulrektoren Robert Ehrlich (HMT) – Gesine Grande (HTWK) – Andreas Pinkwart (HHL)